Annette Gehart

Pferdegestützte Psychotherapie

In jeder österreichischen Familie gibt es zumindest eine Person, die an einem mehr oder weniger schweren psychischen oder neurologischen Leiden erkrankt ist.

Pferdegestützte Psychotherapie ist eine versprechende Möglichkeiten bei der Behandlung psychischer Leidenszustände. Die Arbeit mit dem Pferd wirkt der Grundproblematik psychischer Probleme, der Störung der Fähigkeit zu intra – und interpersoneller Kontaktaufnahme und zwischenmenschlicher Beziehung, entgegen.

Im Mittelpunkt des Therapieprozesses stehen die Bedürfnisse und das Erleben des Klienten, welches den  Therapieablauf bestimmt. Sämtliche Aktivitäten rund um das Pferd werden therapeutisch genutzt.

Je nach Krankheitsbild werden einzelne Tätigkeiten in den Vordergrund gerückt.

Das Pferd hilft dem Klienten

  • auf die eigenen Befindlichkeiten zu hören
  • Grenzen zu erfahren, zu setzen und diese zu übertreffen
  • Mit sich selbst in Beziehung zu treten
  • Kontakt zwischen Denken und Fühlen herzustellen
  • Die unbewußte Seite des Erlebens als körperlich fühlbare Qualität erlebbar zu machen

Das Pferd begleitet als Partner, Freund, Therapiehelfer konstruktiv den Prozess der Selbstauseinandersetzung des Klienten.

Die Arbeit mit dem Pferd ist einzigartig und abwechslungsreich und hilft Blockaden durch Therapiemüdigkeit abzubauen und den Klienten weiter in Richtung der Lösung seiner Probleme zu begleiten.

Die Arbeit mit dem Pferd bzw. den Pferden erfolgt ausschließlich vom Boden aus.

Es ist eine Kombination mit Reittherapie bzw. Gesprächstherapie möglich.

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